2021: Das ändert sich für Autofahrer

2021: Das ändert sich für Autofahrer Blizz Regensburg zeigt Euch die wichtigsten Änderungen

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Aktualisiert vor 19 Stunden von Mario Hahn

Regensburg – Von der Berechnung der Kfz-Steuer über die Erhöhung der Pendlerpauschale bis hin zur Mautgebühr in Österreich – das neue Jahr bringt für Autofahrer einige Änderungen.

Von Mario Hahn

CO2-Preis verteuert Benzin und Heizöl

Mehr Klimaschutz soll durch die CO2-Abgabe erreicht werden. Sprit, Heizöl und Erdgas werden teurer. So soll der Preis für eine Tonne CO2 ab 2021 zunächst 25 Euro betragen. Dieser Betrag erhöht sich stufenweise, sodass er 2025 bei 55 Euro liegt. Das hat Konsequenzen für Autofahrer: der Benzinpreis steigt um rund 7,5 Cent.

Kfz-Steuer steigt für „Stinker“

Wer ein Neu-Fahrzeug mit einem CO2-Ausstoß von mehr als 195 Gramm pro Kilometer hat, muss 2021 einen doppelt so hohen Kfz-Steuer-Aufschlag zahlen. Autos, die bis 95 Gramm CO2 ausstoßen, kosten dafür weniger. Auch Pendler sollen ab 2021 weniger zahlen, denn die Pendlerpauschale wurde durch die Bundesregierung ab dem 21. Kilometer auf 35 Cent erhöht.

Neues Jahr, neue Gesetze

Kaufprämie von Elektro-Autos gilt weiterhin

Die Kaufprämie für Elektro-Autos wird bis Ende 2025 verlängert, wurde auf dem Autogipfel Mitte November in Berlin beschlossen. Bis 9.000 Euro Zuschuss gibt es über den Umweltbonus (erweitert durch die Innovationsprämie) beim Kauf eines reinen E-Autos. Einen Teil zahlt der Staat, den anderen der Autohersteller.

Steuerbefreiung für Elektro-Autos

Die zehnjährige Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge gilt für Erstzulassungen reiner Elektrofahrzeuge und Umrüstungen bis zum 31. Dezember 2025. Sie wird längstens bis zum 31.12.2030 gewährt.

Das ändert sich 2021 im Bausektor

Gute Nachricht: Die Pendlerpauschale steigt

Berufstätige mit längeren Fahrwegen werden im kommenden Jahr steuerlich entlastet. Zum 1. Januar steigt die Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer auf 35 Cent pro Entfernungskilometer. Für die ersten 20 Kilometer bleibt es bei den bekannten 30 Cent. Neu ab 2021 ist die Mobilitätsprämie für Geringverdiener, die gar keine Lohn- oder Einkommensteuern zahlen.

Die Abwrackprämie für LKW kommt 2021

Neben der Anschaffung von Lkw mit Elektro- und Wasserstoffantrieb wird die Anschaffung von fabrikneuen Lkw mit konventionellen Antrieben gefördert, die die Anforderungen der aktuellen Abgasstufe Euro 6 erfüllen und zusätzlich bestimmte Umweltvorteile aufweisen (beispielsweise niedrige CO2-Emissionen). Wenn gleichzeitig ein alter Lkw der Abgasstufen Euro III, IV und V verschrottet wird, sollen Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro pro Lastwagen gezahlt werden. Den Umstieg auf alternative Antriebe will man stärker fördern als konventionelle Antriebe.

Vignetten in Österreich werden 2021 teurer

Wer mit dem Auto gelegentlich in Österreich unterwegs ist, der sollte eine entsprechende Vignette am Auto befestigt haben, die als Nachweis gilt, dass die Maut bezahlt wurde. Die Preise für die Vignetten steigen 2021 um 1,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2020.

Impfen, Baby-TV, E-Rezepte…

Foto: Thaut Images/AdobeStockAktualisiert vor 19 Stunden von Mario Hahn Regensburg – Von der Berechnung der Kfz-Steuer über die Erhöhung der Pendlerpauschale bis hin zur Mautgebühr in Österreich – das neue Jahr bringt

Mario Hahn

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